Im Auftrag des Runden Tisches für Flüchtlingsfragen wurde eine neue Handreichung zum Umgang mit Nachforderungen bei Nutzungsgebühren für Geflüchtete in städtischen Unterkünften erstellt. Sie richtet sich an ehrenamtlich Helfende sowie hauptamtliche Mitarbeitende und bietet einen praxisnahen Überblick über die häufigsten Fragestellungen, Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote. Ergänzend enthält sie Musterschreiben, Checklisten und Erläuterungen zu wichtigen Fachbegriffen.
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Bustour der Interkulturellen Zentren 2026
Am 01.10.2026 haben die Interkulturellen Zentren erneut eine Bustour organisiert. Unter dem Motto „Wo die Demokratie zu Hause ist – Köln unterwegs: Stadtbilder, Vielfalt, Zusammenhalt“ wurden verschiedene Interkulturelle Zentren besucht. Bei den einzelnen Stationen setzen die Teilnehmenden sich mit gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinander. Es wurde aufgezeigt, welche wichtige Arbeit die Zentren tagtäglich leisten, die als offene Orte der Begegnung jeden Tag Vielfalt leben. Unter den Teilnehmenden waren Menschen aus diversen Kölner Organisationen, Politik, Presse und Stadtverwaltung. Über die Bustour ist zudem ein Artikel im Kölner Stadtanzeiger erschienen: Artikel zur Bustour im Kölner Stadtanzeiger
Stadt Köln/ Integrationshaus e.V. Förderaufruf: Förderung von Migrantischen Organisationen in Köln
Das Förderprogramm zur finanziellen Förderung von Migrantischen Organisationen (MO) in Köln will einen Beitrag zur Unterstützung dieser Organisationen leisten. Es besteht 2026 aus zwei Säulen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten: Bitte beachten Sie die Förderbedingungen und die folgenden Unterlagen: MO können bis zum 06.09.2026 einen Antrag auf Förderung stellen. Ihren Antrag sowie Fragen senden Sie bitte an mo-foerderung@stadt-koeln.de
Handreichung des Kommunalen Integrationszentrums zur rassismuskritischen Organisationsentwicklung veröffentlicht
Gesetze verbieten die Diskriminierung im Arbeitsleben – unter anderem aus rassistischen Gründen, wegen der ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Was aber bedeutet das auf der praktischen Ebene? Wie kann sich ein Team in dieser Hinsicht gut aufstellen und sich ehrlich mit der Frage auseinandersetzen, wie Rassismus und Antisemitismus die eigene Struktur, Entscheidungsfindung und Kommunikation beeinflussen? Das Kommunale Integrationszentrum Köln (KI Köln) geht seit 2020 folgenden Weg: Im Rahmen eines rassismuskritischen Organisationsentwicklungsprozesses (RKOE) hat sich das gut 50-köpfige Team das Ziel gesetzt, Diskriminierung schrittweise abzubauen, um gerechtere und effektivere Angebote für Menschen mit internationaler Familiengeschichte zu schaffen und ein gesundes Arbeitsumfeld für alle zu fördern. Was mit ersten Workshops zu den Grundlagen der Rassismuskritikbegann, hat über die Jahre zu einem spürbaren Kulturwandel geführt. Gerade in der Anfangszeit war der RKOE aber geprägt von Unsicherheiten, Zweifeln und Ängsten: Sind wir etwa rassistisch und antisemitisch? Spaltet der Prozess nicht das ganze Team? Was…

