Antirassismus

Rassismuskritische Arbeit - Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit

Unbenannt

Die Kölner Politik und die Kölner Verwaltung engagieren sich seit Jahren für das friedliche Zusammenleben der internationalen Stadtbevölkerung, gegen Intoleranz und (Rechts-) Radikalismus in der Stadt. Dennoch gehören Ungleichbehandlung und Benachteiligung von Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Sprache und Religion leider auch in Köln zum Alltag.

Daher sind Prävention und Abbau von Rassismus sowie Förderung von Antidiskriminierungsarbeit wichtige Ziele der Kölner Politik und Gegenstand konkreter städtischen Maßnahmen. Informationen hierzu finden Sie auch im Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft der Stadt Köln.

Zu den aktuellen Maßnahmen der Stadt Köln gehören:

Das Antirassismus-Training

Seit 2007 werden jährlich städtische Mittel für das sogenannte "Antirassismus-Training" in unterschiedlicher Höhe vergeben. Es werden bereits laufende und neue Projekte gefördert, die einen interkulturellen Ansatz und/oder einen sozialräumlichen Bezug haben. Träger können städtische wie nicht städtische Einrichtungen, Schulen, Jugendeinrichtungen, Akteure der Antidiskriminierungsarbeit etc. sein. Besonders zu berücksichtigen sind solche Projekte der interkulturellen und antirassistischen Arbeit, die über die konkrete Schulung hinaus eine nachhaltige Wirkung haben, etwa durch Erstellung von Arbeitsmaterialien oder die Ausbildung insbesondere von jugendlichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Am 6. Februar 2020 beschloss der Rat der Stadt Köln die „Richtlinie zur Förderung rassismuskritischer Projekte zur Stärkung von Demokratie und Akzeptanz“. Sie soll mehr Klarheit und Transparenz bei der Vergabe der Mittel schaffen, also bei der Frage der konkreten Abgrenzung der interkulturellen und rassismuskritischen (Bildungs-) Arbeit. Ferner soll die Richtlinie zu einem strukturierten Verwaltungsverfahrens und einer höheren Qualität und Nachhaltigkeit der Maßnahmen führen.

 

 „Richtlinie zur Förderung rassismuskritischer Projekte zur Stärkung von Demokratie und Akzeptanz“

Die neue Förderrichtlinie gilt ab dem 8.2.2020. Anträge können bis zum 30. April 2020 um 12:00 Uhr gestellt werden ANTRAG.   

Zur Erstellung des Verwendungsnachweises nutzen Sie bitte diesen VORDRUCK.

 Weitere Fördertöpfe finden Sie HIER.

 

Hier finden Sie Beispiele für geförderte Publikationen/Projekte:

Aktuell Plakate zum Internationalen Tag gegen Rassismus 21.3.2020

Glossar und Checkliste zum Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch

Solidaritata- ein solidarisches Miteinander fördern

Internationaler Tag gegen Rassismus am 21. März 2019

Dissen mit mir nicht! 2019

Die Förderung nicht städtischer Antidiskriminierungsbüros

Menschen, die von rassistischer Diskriminierung in Köln gefährdet oder betroffen sind, können sich an ein Antidiskriminierungsbüro zu wenden, um Rat und Unterstützung zu erhalten. Dort bieten geschulte Beraterinnen und Berater Entlastung durch vertrauliche Gespräche über die erlebte Diskriminierung an. Sie suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach geeigneten Möglichkeiten, sich gegen Diskriminierung zu wehren und Diskriminierungserlebnisse zu bewältigen. Sie vereinbaren mit den Rat suchenden Personen konkrete weitere Schritte mit dem Ziel, Ursachen und Folgen der Benachteiligung zu beseitigen. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.

Die Stadt Köln fördert seit 2001 einen Teil der Personalkosten folgender Kölner Antidiskriminierungsbüros:

Weitere Informationen

Diskriminierung melden

Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung 

Für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt gibt es in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine landesweit tätige professionelle Beratung und Unterstützung  

Hilfreiche Links 

Ihre Ansprechpartnerin:

Elcin Ekinci

Telefon: 0221 / 221 31116

E-Mail: elcin.ekinci -at- stadt-koeln.de