Interkulturelle Zentren

Orte der Begegnung, Bildung und Mehrsprachigkeit

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Zu den konkreten Aufgaben im „Querschnittsbereich“ gehören die Koordination und Unterstützung der anerkannten Interkulturellen Zentren Köln.

Das KI sieht seine Aufgabeschwerpunkte neben dem Fördermittelmanagement in der Verstärkung der öffentlichen Wahrnehmung der Zentren, der Qualitätsentwicklung, der Förderung der Kooperation und Vernetzung untereinander sowie mit Institutionen der Stadtgesellschaft.

Seit über 40 Jahren fördert die Stadt Köln die fachliche Weiterentwicklung von Interkulturellen Zentren und finanziert ihre Arbeit mit. Die Anerkennung und Förderung von Interkulturellen Zentren durch die Stadt Köln erfolgt auf der Grundlage der Richtlinie vom 26.09.2019.

Aktuell sind 40 anerkannte Einrichtungen, die von gemeinnützigen Vereinen und Wohlfahrtsverbänden geführt werden, ein wesentliches Element der interkulturellen Arbeit in allen Stadtbezirken von Köln.

Die Zentren haben unterschiedliche Organisationsstrukturen und Kompetenzen, Arbeitsweisen und Ansätze, mit denen sie einen wesentlichen Beitrag zur fachlichen Qualität der Sozialarbeit, der Jugendarbeit, der Bildungsarbeit und der Integrationsarbeit in der Stadt Köln leisten. Ein Alleinstellungsmerkmal des Verbundes der Interkulturellen Zentren Köln ist die Mehrsprachigkeit. Ihre Haupt- und Ehrenamtlichen sprechen über 43 Sprachen.

Als Multiplikator*innen engagieren sie sich für eine vielfältige Gesellschaft und setzen Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung.

Die Interkulturellen Zentren sind:

  • Orte der Begegnung und der Mehrsprachigkeit
  • Orte des Empowerments und der ressourcenorientierten Arbeit
  • Orte für Bildung, Engagement und Partizipation
  • Orte fürs Zusammenkommen, Verstehen und Vernetzen
  • Orte für alle Generationen
  • Orte des bürgerschaftlichen Engagements

Zudem bieten Interkulturelle Zentren vielfältige Angebote und Projekte an, wie z.B.:

  •        Sozialberatung
  •        Außerschulische Bildungsangebote
  •        Berufliche Orientierung und Förderung
  •        Sprachförderung Deutsch und herkunftssprachliche Angebote
  •        Informationsveranstaltungen
  •        Freizeit- und Kulturangebote
  •       Fachpolitische Veranstaltungen
  • Unterstützung und Hilfen für Kinder und Jugendliche, Frauen, Familien und Senior*innen

 

IKZ Rollup solibund

 

Positionierung

Kulturelle Vielfalt als Ressource

Die Zentren arbeiten in einer Kultur der Anerkennung von Vielfalt und Verschiedenheit. Vielfältigkeit, die sich ausdrückt in der eigenen Geschichte, der Hautfarbe, der Mehrsprachigkeit, der Persönlichkeit, der Einstellung, der Werte (Religion), der Erfahrungen, der Ideen, der Talente und der Arbeitsstile. Vielfältigkeit bedeutet auch das Zulassen  und Aushalten von Streitkultur und Spannungen. Je geschlossener eine Gruppierung ist, desto unfruchtbarer ist ihr Beitrag für die gesellschaftliche Entwicklung. Im öffentlichen Leben werden also Orte benötigt wo Konflikte, die durch Vielfalt entstanden sind, professionell begleitet werden.

Die Nutzung der kulturellen Vielfalt sollte daher sowohl als Ressource für das gesellschaftliche Zusammenleben als auch als Auftrag für die Entwicklung der Stadtgesellschaft verstanden werden, um gesamtgesellschaftliche Chancengleichheit, besonders auch in der Bildung zu erreichen. Ziel ist eine rassismuskritische Sensibilisierung der Stadtgesellschaft und die entsprechende Ausrichtung von öffentlichen Dienstleistungen zu befördern.

Weitere Informationen

Website der Interkulturelle Zentren 

Kurzinformation zur Anerkennung als Interkulturelles Zentrum

Gesamtkarte der Interkulturellen Zentren in Köln

Übersicht aller Interkulturellen Zentren in Köln

Informationen der Stadt Köln zu den Interkulturellen Zentren

 

Ihre Ansprechpartnerin

Britta HollmannBritta Hollmann (Geschäftsführung)

Telefon: (0221) 221-29296
Email: britta.hollmann-at-stadt-koeln.de