3. Kölner BarCamp „Willkommenskultur für Flüchtlinge in Köln“

Eintrag von KI Köln am 23. August 2016

Das Forum für Willkommenskultur* lädt in Kooperation mit der Melanchthon Akademie Engagierte in der Flüchtlingsarbeit ein zum 3.BarCamp „Willkommenskultur für Flüchtlinge in Köln“

Tag: Samstag, 27. August 2016, von 09:30 - 15:00 Uhr
Ort: Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24B, 50678 Köln
Anmeldung: anmeldung@melanchthon-akademie.de und 0221-931803-0

Auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen sind herzlich willkommen! Ehrenamtliche Übersetzer*innen für Farsi, Arabisch und Englisch sind dabei. Bitte melden Sie sich, wenn weitere Sprachen benötigt werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Ein Barcamp ist eine offene Veranstaltung mit Sessions, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmenden selbst entwickelt und gestaltet werden. Durch diese hohe Orientierung an den Themen der Teilnehmenden wird ein Barcamp oft auch „Unkonferenz“ genannt – Es gibt keinen Unterschied zwischen Referent/-innen und Zuhörer/-innen, jeder ist aktiv beteiligt und es findet ein wechselseitiges Voneinander-Lernen statt.

Beim 3. BarCamp „Willkommenskultur für Flüchtlinge in Köln“ finden drei Runden mit jeweils 45-minütigen Sessions in kleinen Gruppen statt. Erste Ideen für den Austausch sind schon angemeldet, z.B.:

  • Ehsan Hadid wird das neugegründete „Forum      afghanischer Migranten in Köln“ vorstellen. Mit der Frage „Was können      wir gemeinsam tun, um die Situation der afghanischen Flüchtlinge zu      verbessern?“ hat sich im Juli 2016 eine Gruppe unabhängiger geflüchteter      Menschen afghanischer Herkunft zusammengefunden.
  • Eine wichtige Anlaufstelle für Geflüchtete ist das Ausländeramt      der Stadt Köln. Frau Dahmen, Leiterin der Ausländerabteilung, wird      eine Session zur Information und zum Austausch anbieten.
  • Der „Arbeitskreis Politik“ fördert den Dialog      von Engagierten in der Hilfe für Geflüchtete mit den Volksvertreter*innen      aus Stadt, Land und Bund sowie der Stadtverwaltung. Mario Ascani, Sprecher      des AK, wird den Arbeitskreis beim 3. BarCamp vorstellen.
  • Die Stadt Köln möchte im Austausch mit den Freiwilligen      sein. Daher bietet Karen Bienasch vom Kommunalen Integrationszentrum      an, in einer Session für Fragen zu städtischen Strukturen und Abläufen zur      Verfügung zu stehen.
  • Wenn sich Jugendliche radikalisieren, betrifft dies      jeden Einzelnen von uns. Schutz durch Prävention bietet die Kölner      Hilfsinitiative 180°-Wende, u.a. über ein Multiplikatorennetz von      Jugendlichen. 180°-Wende stellt sich beim 3. Barcamp vor.
  • Warum nicht mal anders herum? Nicht Kölner engagieren      sich in der Flüchtlingshilfe, sondern Geflüchtete engagieren sich      in der Kölner Stadtgesellschaft! Denn eine ehrenamtliche Tätigkeit bietet      eine sinnvolle Beschäftigung, neue Kontakte, Deutschtraining in der Praxis      und berufliche Perspektiven. Die Kölner Freiwilligen Agentur stellt      Engagementangebote für Geflüchtete vor.
  • Arbeit – neben der Wohnungssuche ein brennendes Thema      bei vielen Geflüchteten, die schon länger in Köln sind. Andreas Hartmann      (Teamleiter SGB 2) und Jürgen Schüller (SGB3) stellen den Integrationpoint      der Arbeitsagentur Köln vor. Der Integrationpoint bietet speziell für      Geflüchtete Beratung und Arbeitsvermittlung

Mehr Sessionvorschläge …

Weitere Ideen können vorab und spontan am Morgen des  3. BarCamp eingebracht werden. Bitte wenden Sie sich an Gabi Klein bei Fragen und Anregungen (gabi.klein@koeln-freiwillig.de, Tel. 0221-888 278-24)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Bitte melden Sie sich hier an.

 

*Das Forum für Willkommenskultur ist ein Kooperationsprojekt der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. und des Kölner Flüchtlingsrat e.V. Es versteht sich als Unterstützer der Kölner Willkommensinitiativen, will Anlaufstelle für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit sein sowie ihre Vernetzung und ihren Austausch fördern. Zudem setzt das Forum eigene Impulse, um die Willkommenskultur für Flüchtlinge weiterzuentwickeln und dadurch ihre Ressourcen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.