Antirassismus

Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit

Anti Rassismus

Die Kölner Politik und die Kölner Verwaltung engagieren sich seit Jahren für das friedliche Zusammenleben der internationalen Stadtbevölkerung, gegen Intoleranz und (Rechts-) Radikalismus in der Stadt. Dennoch gehören Ungleichbehandlung und Benachteiligung von Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Sprache und Religion leider auch in Köln zum Alltag.

Daher sind Prävention und Abbau von Rassismus sowie Förderung von Antidiskriminierungsarbeit wichtige Ziele der Kölner Politik und Gegenstand konkreter städtischen Maßnahmen. Informationen hierzu finden Sie auch im Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft der Stadt Köln.

Zu den aktuellen Maßnahmen der Stadt Köln gehören:

Das Antirassismus-Training

Seit 2007 werden jährlich städtische Mittel für das sogenannte "Antirassismus-Training" in unterschiedlicher Höhe vergeben. Es werden bereits laufende und neue Projekte gefördert, die einen interkulturellen Ansatz und/oder einen sozialräumlichen Bezug haben. Träger können städtische wie nicht städtische Einrichtungen, Schulen, Jugendeinrichtungen, Akteure der Antidiskriminierungsarbeit etc. sein. Besonders zu berücksichtigen sind solche Projekte der interkulturellen und antirassistischen Arbeit, die über die konkrete Schulung hinaus eine nachhaltige Wirkung haben, etwa durch Erstellung von Arbeitsmaterialien oder die Ausbildung insbesondere von jugendlichen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Hier finden Sie ein Beispiel für geförderte Publikationen:

Glossar und Checkliste zum Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch des Anti-Diskriminierungs-Büros Köln / Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) e.V.

Die Förderung nicht städtischer Antidiskriminierungsbüros

Menschen, die von rassistischer Diskriminierung in Köln gefährdet oder betroffen sind, können sich an ein Antidiskriminierungsbüro zu wenden, um Rat und Unterstützung zu erhalten. Dort bieten geschulte Beraterinnen und Berater Entlastung durch vertrauliche Gespräche über die erlebte Diskriminierung an. Sie suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach geeigneten Möglichkeiten, sich gegen Diskriminierung zu wehren und Diskriminierungserlebnisse zu bewältigen. Sie vereinbaren mit den Rat suchenden Personen konkrete weitere Schritte mit dem Ziel, Ursachen und Folgen der Benachteiligung zu beseitigen. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.

Die Stadt Köln fördert seit 2001 einen Teil der Personalkosten folgender Kölner Antidiskriminierungsbüros:

Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V.  

Zur Webseite des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V.

AntiDiskriminierungsBüro Köln (ADB) von Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. 

Zur Webseite des AntiDiskriminierungsBüro Köln (ADB) von Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.

Weitere Informationen

Jahresbericht 2013 des Antidiskriminierungsbüros des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V.

Jahresbericht 2013 des Anti-Diskriminierungs-Büros Köln / Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) e.V.

Rechtsextreme und menschenverachtende Phänomene im Social Web - Monitoringbericht der Amadeu-Antonio-Stiftung 2015/2016

Ihre Ansprechpartnerin

Jolanta Boldok

Jolanta Boldok
Telefon: 0221 / 24244
E-Mail: jolanta.boldok -at- stadt-koeln.de